Du hast natürlich auch Recht mit deiner Beschreibung der „nächsten Schritte“. Das Problem sind nur die Piraten selbst. Ich bin nicht sicher, ob sich alle Piraten unter dem Label „Enabler-Liberalismus“ wiederfinden würden. Sebastian Nerz bestimmt, aber auch Johannes Ponader, Marina Weisband oder Christopher Lauer? Da bin ich nicht so sicher. Eine Schwäche der Piraten aus meiner Sicht ist eine Aversion gegen jede Form der Organisation: sobald jemand versucht, die Piraten in eine bestimmte Richtung zu dirigieren, wird er abgesetzt. Auch das ist Liquid Democracy. Es wird deswegen dauerhaft schwer bleiben, die Piraten inhaltlich „festzunageln“.
Das Idealbild einer sich selbst tragenden Demokratie, das den Piraten vorschwimmt, ist aus meiner Sicht nicht realitätsnah und lässt sich nicht einmal innerhalb der Partei selbst realisieren:
http://www.danielflorian.de/2012/07/26/piratenpartei-wir-nennen-es-politik/
Dennoch, ich glaube, die Piraten werden der Bundesrepublik erhalten bleiben – geprägt haben sie die Politik ohnehin jetzt schon!
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